FMEA-Schulung für Expertinnen und Experten
Wenn „FMEA können“ im Alltag nicht reicht
Fortgeschrittene FMEA-Schulung setzt dort an,
wo die Methode im Alltag grundsätzlich läuft,
aber Bewertungen, Logik oder Maßnahmenwirkung nicht stabil sind.
Viele Teams arbeiten seit Jahren mit FMEA.
Und trotzdem entstehen Reibungsverluste.
Bewertungen sind nicht stabil.
Fehlerketten werden nicht durchgängig gedacht.
Maßnahmen bleiben formal – oder sie werden nicht nachgehalten.
Diese Seite richtet sich an Teams, die FMEA bereits anwenden.
Und die an den Stellen präziser werden wollen, an denen es später teuer werden kann.
Warum eine Vertiefung sinnvoll ist
Ein FMEA-Expertenschulung lohnt sich,
wenn Erfahrung im Team vorhanden ist,
aber die Ergebnisse je nach Runde, Person oder Projekt stark schwanken.
Die Fragen verändern sich mit der Erfahrung.
Nicht mehr „Wie geht FMEA?“, sondern:
- Was ist eine tragfähige Funktion – und was ist nur Beschreibung?
- Wo beginnt eine saubere Kausalkette – und wo endet sie?
- Welche Maßnahme reduziert wirklich Risiko – und welche nur Dokumentation?
Eine fortgeschrittene FMEA-Schulung schafft hier Ordnung.
Nicht durch mehr Folien. Sondern durch saubere Unterscheidungen und Übung am eigenen Beispiel.
Meine Haltung und mein Ansatz
Ich arbeite konsequent entlang der AIAG/VDA-Logik,
damit Entscheidungen im Team nachvollziehbar bleiben
und nicht von Formulierungen abhängen.
Ohne Show. Ohne „Motivationssprache“.
Wir trennen Begriffe, schärfen Kriterien und prüfen Logik.
Einmal sauber. Danach konsequent.
Dabei orientieren wir uns an der AIAG/VDA-Logik –
nicht als Zitat, sondern als Denkstruktur.
Ablauf in drei Schritten
Im Kern entwickeln wir eine gemeinsame Bewertungssystematik,
die Kriterien klärt und Bewertungsentscheidungen im Team reproduzierbar macht:
- Klärung des Ausgangspunkts
- Welche FMEA liegt vor? Welche Produkte/Prozesse? Wo hakt es konkret?
- Arbeit am realen Material
Wir nehmen vorhandene Inhalte: Funktionen, Fehler, Ursachen, Kontrollen, Maßnahmen.
Daraus entwickeln wir gemeinsam eine belastbare Bewertungssystematik.
Transfer in den Arbeitsalltag
Regeln, Beispiele, Checkpunkte.
Damit die Qualität nicht von Einzelpersonen abhängt.
Was Sie konkret gewinnen
Sie erhalten eine Arbeitsweise,
mit der Maßnahmen-Controlling nicht zur Liste wird,
sondern zur überprüfbaren Wirksamkeit.
Klarere Funktionen, bessere Abgrenzungen, weniger „Text-FMEA“
Durchgängige Fehlerketten, die man erklären kann
Bewertungsentscheidungen, die im Team nachvollziehbar bleiben
Maßnahmen, die wirklich wirken – inklusive sauberem Maßnahmen-Controlling
Ein gemeinsames Niveau im Team, ohne die Methode zu verwässern
Wenn Sie prüfen möchten, ob das für Ihr Team passt: Gespräch anfragen
Typische Anlässe
- Ein Team arbeitet „irgendwie“ mit FMEA, aber die Ergebnisse sind uneinheitlich.
- Es gibt Diskussionen über Bewertungen, ohne klare Kriterien.
- Maßnahmenlisten wachsen, aber die Wirksamkeit bleibt unklar.
- Eine FMEA soll auf ein anderes Team übergehen, ohne Qualitätsverlust
- Reviews zeigen immer wieder dieselben Schwachstellen.
Häufige Fragen
Für wen ist das gedacht?
Für Personen, die FMEA bereits anwenden: Entwicklung, Prozess, QM, Projektleitung, Moderation.
Brauchen wir eine fertige FMEA?
Hilfreich, aber nicht zwingend. Ein realer Ausschnitt reicht, sofern er typisch ist.
DFMEA oder PFMEA?
Beides. Der Fokus hängt vom Produkt und Ihrer Organisation ab.
Remote oder vor Ort?
Beides ist möglich. Entscheidend ist, ob wir gemeinsam am Material arbeiten können.
Wie groß sollte die Gruppe sein?
Typisch ist ein arbeitsfähiges Kernteam. Lieber kleiner und konsequent als groß und passiv.
Was bleibt nach der Schulung?
Klare Regeln, Beispiele, Team-Entscheidungen – und ein Vorgehen, das im Alltag nutzbar bleibt.
Gespräch anfragen
Wenn Sie eine FMEA haben, die nicht nur vollständig wirken soll, sondern tragfähig sein muss, lohnt sich die Vertiefung.