FMEA-Moderation
Wenn Fachwissen da ist, aber Entscheidungen nicht sauber werden
FMEA-Workshop moderieren heißt, in einem Team Klarheit zu schaffen,
ohne Menschen zu überfahren.
Viele FMEA-Runden scheitern nicht am Wissen.
Sie scheitern an Reibung: unterschiedliche Begriffe, unterschiedliche Ziele,
unterschiedliche Erwartungshaltungen.
Dann wird diskutiert, statt entschieden.
Und am Ende bleibt ein Dokument, das niemand wirklich trägt.
Ich moderiere so, dass Fachleute zu Wort kommen,
Spannungen handhabbar bleiben und Entscheidungen sauber getroffen werden –
ruhig, respektvoll und konsequent am Inhalt.
Warum das Thema FMEA relevant ist
Auditfeste FMEA entsteht nicht durch „schöne Formulierungen“,
sondern durch Verständlichkeit und gemeinsame Entscheidungen.
Wenn FMEA später unter Druck gerät – im Review, im Audit oder nach einer Reklamation –
zählt, ob man die Logik erklären kann.
Nicht, ob jedes Feld gefüllt ist.
Und genau hier liegt der Hebel: Eine gute Moderation macht Zusammenhänge sichtbar,
bevor sie teuer werden.
Ich mag FMEA seit 1995, weil sie zwei Dinge verbindet: technisches Denken und echtes Lernen im Team.
Wenn eine Ursache sauber verstanden ist, entsteht oft spürbar Erleichterung –
und manchmal sogar echte Freude,
weil aus „wir raten“ ein „wir wissen, was wir tun“ wird.
Mein Ansatz
KI-gestützte FMEA-Moderation nutze ich dort,
wo sie dem Team Zeit verschafft und die Qualität erhöht –
ohne die Verantwortung zu verlagern.
FMEA ist für mich keine Bühne, sondern Handwerk.
Als Mathematiker achte ich auf Logik, Kausalität und Kriterien.
Als NLP-Master achte ich auf Sprache, auf Verständigung und darauf,
dass Menschen sich im Prozess wiederfinden.
Beides gehört zusammen: Wenn die Sprache wackelt, wackelt die Logik.
Und wenn der Umgangston kippt, kippt die Entscheidung.
KI setze ich pragmatisch ein:
für Plausibilitätsfragen, Konsistenzchecks, alternative Formulierungen oder typische Fehlerketten –
immer so, dass Vertraulichkeit gewahrt bleibt.
Öffentliche KI nur abstrahiert;
für tieferes Wissen braucht es eine interne Lösung oder klare Regeln.
Mein Buchkonzept („FMEA & KI: Der Faktor Mensch im QM“) ist aus dieser Erfahrung entstanden:
KI kann Struktur geben –
aber Verstehen, Entscheiden und Verantwortung bleiben menschlich.
Ablauf in drei Schritten
Moderationsregeln für FMEA sorgen dafür, dass das Team nicht „durchhält“,
sondern wirklich vorankommt.
- Vorbereitung
Ziel, Schnitt, Umfang, Rollen.
Ich kläre vorab, wo es im Projekt wirklich weh tut –
und was am Ende des Termins entschieden sein soll.
Optional: KI-Unterstützung zur Vorprüfung (abstrahiert oder intern),
damit wir im Meeting nicht bei Null anfangen. - Sitzung
Wir arbeiten entlang der Kette:
Funktion → Fehlerart → Ursache → Folge → Kontrolle → Maßnahme.
Ich halte das Gespräch offen – und die Logik streng.
Fachlichkeit bekommt Raum, Abschweifungen bekommen eine Parkposition.
So bleibt das Team arbeitsfähig. - Abschluss und Nachhalten
Entscheidungen werden festgehalten,
Maßnahmen präzisiert,
Zuständigkeiten geklärt.
Wenn nötig, setze ich eine kurze Review-Schleife auf,
damit Wirksamkeit nicht „hofft“, sondern geprüft wird.
Was Sie konkret gewinnen
Bewertungsentscheidungen in der FMEA werden stabil,
wenn Kriterien klar sind und das Team ein gemeinsames Verständnis teilt.
Sie gewinnen:
- klare Begriffe – weniger Missverständnisse, weniger Nacharbeit
- Fehlerketten, die man erklären kann, ohne zu „argumentieren“
- Bewertungen, die nicht von Stimmung oder Lautstärke abhängen
- Maßnahmen, die Wirkung haben und nachgehalten werden
- ein Meetingklima, in dem Fachleute gern beitragen, statt sich zu verteidigen
Wenn Sie die FMEA gezielt absichern möchten, passt dazu auch ein FMEA-Review
Wenn der Anlass auditgetrieben ist, ist Auditvorbereitung oft der schnellere Einstieg
Was es bewusst nicht ist
- keine Moderation „mit Druck“ oder auf Kosten von Menschen
- keine „KI entscheidet“-Vorgehensweise
- keine Datenweitergabe in öffentliche Systeme ohne klare Regeln
- keine Folienveranstaltung
- keine kosmetische Dokumentpflege
Typische Anlässe
- Sitzungen dauern lange und enden ohne klare Entscheidungen
- Bewertungen schwanken je nach Runde oder Person
- Maßnahmenlisten wachsen, Wirksamkeit bleibt unklar
- neue Schnittstellen im Projekt (Produkt/Prozess/Organisation)
- wiederkehrende Schwachstellen in Reviews oder bei Kundenfragen
Häufige Fragen
DFMEA oder PFMEA?
Beides. Der Schwerpunkt ergibt sich aus Produkt/Prozess und Ziel der Analyse.
Remote oder vor Ort?
Beides ist möglich. Entscheidend ist, dass wir am realen Material arbeiten können.
Wie passt KI in eine moderierte Sitzung?
Als Unterstützung für Struktur, Plausibilitätsfragen und Konsistenz. Entscheidungen bleiben beim Team.
Was ist mit Vertraulichkeit?
Bei öffentlicher KI nur abstrahiert.
Für detaillierte Inhalte ist eine interne Lösung oder eine abgestimmte Regelung nötig.
Wie groß sollte das Team sein?
Klein genug, damit gearbeitet wird. Groß genug, damit später Transfer gelingt.
Gespräch anfragen
Wenn Sie FMEA nicht als Pflichttermin, sondern als saubere Entscheidungsarbeit nutzen möchten, ist Moderation ein pragmatischer Schritt.
Wenn Sie sich zuerst orientieren möchten: Leistungen ansehen.
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